Anreise
Zurzeit werden keine passenden Flüge von Deutschland nach Shannon angeboten, deshalb habe ich einen Flug nach Dublin gebucht und bin mit dem Bus nach Loughrea weitergefahren. Dies hat grundsätzlich gut geklappt, allerdings hatte der Bus bei Ankunft fast 30 Minuten Verspätung. Ähnlich war es auch bei der Rückreise von Lisdoonvarna nach Galway. Auch da kam der Bus mindestens 20 Minuten später. Dies sollte man beim Buchen der Anschlussverbindung einplanen. Für die Rückfahrt nach Dublin hab ich die Direktverbindung von City Link gewählt. Die Buslinie X20 (Buseireann) hat nicht gepasst. Es gab da wohl im letzten Jahr in Folge der Corona Zeit Änderungen. Auch am Flughafen muss man mit langen Abfertigungszeiten rechnen. Ich würde empfehlen, die Bustickets online vorab zu buchen.
Unterkunft und Verpflegung
Die Unterkunft war klein, aber gemütlich auf dem Hof, das Hotel in Gort und das B&B-Unterkunft in Lisdoonvarna waren absolut in Ordnung, die Betreiber dort sehr freundlich. Küche auf dem Reiterhof ist super, sehr gutes Grundkonzept mit dem selbstgebackenen Brot und Kuchen nach alten irischen Rezepten, auch das Essen in den Hotels war sehr gut, liebevolles Frühstück der älteren Dame im B&B.
Reitprogramm und Pferde
Die Pferde sind unglaublich trittsicher, von starkem Wind und morastigen Böden völlig unbeeindruckt. Die Pferde wurden gut für die jeweiligen Reiter ausgesucht und sind für den Trail gut konditioniert und
ausgebildet gewesen. Pferd und Reiter waren stets gut betreut, offensichtlich über viele Jahre bewährtes Konzept. Sehr positiv fand ich, dass die Gruppen inclusive der beiden Guides nicht größer als 10 sind. Wir waren zu 8 ( 6+2). Zum letzten Tag des Trails möchte ich jedoch noch einen Punkt anmerken: Es wäre schön, wenn die Guides die letzte Galoppade als "Abschlussstrecke" ankündigen würden, da die meisten Gäste ja die Strecke nicht kennen. Auch ein letztes Gruppenfoto wäre schön. Ist zwar mehr eine mentale Sache, würde die Woche aber perfekt abrunden. Am Zielpunkt des Trails wartet dann ja schon der Transporter. Für ein schönes Foto ist da weder die Zeit noch das passende landschaftliche Umfeld und die Gruppe trennt sich unmittelbar danach. Die Landschaft war ein wechselndes, typisches Landschaftsbild dieser Region, sehr beeindruckend. Weniger schön sind die großen Rodungsflächen, aber das gehört leider zu den aktuellen Entwicklungen unserer Zeit dazu.
Betreuung
Nicola und Bertie sind sehr gute aufmerksame Gastgeber, immer freundlich und hilfsbereit. Nicola hat uns Irland ein Stück näher gebracht. Da Bertie mit starkem Akzent spricht, war es für mich persönlich deutlich schwieriger, ihn zu verstehen.
Reiseberatung
Ich habe mich für Ihr Reiseunternehmen entschieden, weil ich eine individuelle Empfehlung bekommen habe, die mich schlussendlich überzeugt hat.