Anreise und erster Eindruck
Die Anreise mit dem Flugzeug verlief reibungslos, der organisierte Shuttle-Service war perfekt organisiert und funktionierte ohne Verzögerungen. Bereits bei der Ankunft in Killarney beeindruckte der lebendige Ort mit seinen vielen Geschäften und Pubs sowie mit der offenen, touristenfreundlichen Atmosphäre. Man fühlt sich sofort willkommen.
Urlaubsdestination und Unterkünfte
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Waterville mit seiner einzigartigen Lage direkt am Meer. Vom Garten des Hotels gelangt man unmittelbar an einen weiten Sandstrand - einfach traumhaft. Nach einem Bad im Atlantik konnte man sich in der Saunawunderbar entspannen.
Alle vorgebuchten Unterkünfte entlang der Reitstrecke waren im typisch britischen Stil gestaltet, sehr gemütlich und persönlich geführt - und vor allem sehr sauber. Trotz der häufigen Ortswechsel fühlte man sich überall gut aufgehoben.
Verpflegung und Betreuung
Das Frühstück war in allen Unterkünften ausgezeichnet. Es gab frisches Obst, eine große Auswahl am Buffet und stets die Möglichkeit, ein warmes Frühstück zu sich zu nehmen. Für die langen Reittage wurde mittags ein Lunchpaket bereitgestellt - ideal für lange Reittage.
Die Betreuung war durchweg herzlich, aufmerksam und persönlich, sowohl durch die Gastgeber der Unterkünfte als auch während des Reitprogramms.
Reitprogramm und Pferde
Die Pferde machten einen sehr gepflegten, ausgeglichenen und gut trainierten Eindruck. Trotz der Tatsache, dass wir teilweise über fünf Stunden im Sattel verbrachten, waren die Sättel bequem, und die Satteltaschen boten ausreichend Platz für persönliche Dinge und wetterfeste Kleidung.
Bei den Ausritten wurde großer Wert auf Sicherheit, das Wohlbefinden von Pferd und Reiter sowie eine sinnvolle Gruppenordnung gelegt. Die Guides waren stets präsent und aufmerksam. Sie sorgten dafür, dass alle Reiter Spaß hatten und sich sicher fühlten – auch auf Straßen oder in Ortschaften.
Landschaft und Natur
Die irische Landschaft war schlichtweg atemberaubend: Berge, üppig grüne Hochflächen, blühende Büsche, Wälder, Hochmoore, steile Küstenstraßen und immer wieder der Wege hinab zu weiten, meist einsamen Sandstränden.
Bei bestem Wetter durch diese Kulisse zu reiten, fühlte sich an, als würde man durch ein lebendig gewordenes Kalenderbild reiten – ein absoluter Traum für jeden Reiter. Besonders die Strandritte zählten zu den Höhepunkten dieser Reise.
Weitere Aktivitäten
An einem Tag erkundete ich den Nationalpark mit dem E-Bike. Die Route führte mich vorbei an Seen, Wasserfällen und viktorianischen Häusern. Das war eine großartige Ergänzung zum Reitprogramm und auch für weniger geübte Radfahrer gut machbar.
Reiseorganisation und Vermittlung
Ausschlaggebend für meine Buchung war der Wunsch nach persönlichem Kontakt und einer vollständig organisierten Reitreise. Genau das wurde erfüllt. Die Betreuung war individuell, kompetent und stets auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt.
Einziger kleiner Verbesserungsvorschlag: Wenn möglich, sollte die Gruppe abends gemeinsam in einer Unterkunft bleiben und das Niveau der Unterkünfte innerhalb der Gruppe sollte vergleichbar sein.